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Gesunde Ernährung ist niemals pauschal

So individuell wie dein Charakter ist auch dein Stoffwechsel und sind deine Nährstoffbedarfe. Optimalerweise verrät dir eine individuelle Stoffwechselanalyse, welche Lebensmittel zu dir passen und wie du deine Ernährung passend zu deinem Typus organisierst.

10 Goldene Ernährungstipps Erfolg durch Ernährung mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung | Ernährungsspezialistin & Heilpraktikerin - Hintergrundbild by PixabayHast du keine personalisierten Empfehlungen, musst du auf generelle Empfehlungen zu einer gesunden alltagstauglichen Basisernährung zurückgreifen, wie ich sie dir in meinem E-Book „Meine 10 Goldenen Ernährungstipps“ zusammengefasst habe. Falls du diesen Ratgeber noch nicht hast: Den Link zu diesem E-Book bekommst du direkt zugeschickt, nachdem du unseren Newsletter abonniert hast.

Ich habe für dich einen Ernährungstest entwickelt

Falls du bisher (noch) keine Zeit oder Lust hattest, dich individuell unter die Lupe nehmen, deine Versorgungslage genau checken und dir maßgeschneiderte Ernährungsempfehlungen erstellen zu lassen, möchte ich dennoch, dass du aus meinen Empfehlungen das Maximum herausholen kannst.

Darum habe ich für dich diesen Test entwickelt. Mit dem Wissen, welchem Ernährungstyp du am ähnlichsten bist, kannst herausfinden, welche meiner Ernährungstipps BESONDERS hilfreich für dich sind!

Es gibt 4 Ernährungstypen

In Kürze habe ich dir hier die 4 Ernährungstypen charakterisiert, die ich unterscheide.

Das grasende Pferd

  • Es verzehrt typischerweise viele Zwischenmahlzeiten,
  • es isst oft auch, ohne Hunger zu haben,
  • es spürt keine nachhaltige Sättigung,
  • es hat häufig einen trägen Stoffwechsel,
  • es ist oft Gemüse-Fan.

Der Neandertaler

  • Er ist oft Fleisch-Fan,
  • er kann gut Mahlzeiten auslassen, ohne, dass das ein Störgefühl verursacht,
  • er hat oft einen großen Bewegungsdrang,
  • ist er im Stress, hat er gerne mal Fressattacken,
  • er kennt Heißhunger und Jap auf schnellverdauliche Kohlenhydrate wie Brötchen, Nudeln oder Süßkram.

Der Asket

  • Er liebt Ernährungsempfehlungen oder gar -regeln,
  • er achtet sehr auf seine Ernährung und hält Vorgaben gut ein,
  • er hat oft gar kein Gefühl für Hunger,
  • er erkennt häufig keine Sättigungsgefühle,
  • er ist oft ein sparsamer Esser.

Das Panzertier

  • Es nimmt schnell zu,
  • es nimmt schwierig bis gar nicht ab,
  • Essen ist sehr wichtig,
  • es isst oft aus Frust oder Traurigkeit,
  • es isst oft zuviel.
Der Ernährungs-Test mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung | Ernährungsspezialistin & Heilpraktikerin - Hintergrundbild by Pixabay

Mach den Ernährungstest: Welcher Ernährungstyp bist du und welche Empfehlungen bringen dich am besten weiter?

Finde heraus, welcher Ernährungstyp DU bist!

Vielleicht spürst du direkt schon eine Verbindung zu einem der 4 Typen.

Mit Hilfe des nachfolgenden Tests kannst du es genau erfahren. Lies dir die Fragen durch und kreuze spontan die für dich zutreffendste Antwort an.

Frage 1: Bist du zufrieden mit deinem Gewicht?

a)Ich versuche schon seit Jahren, abzunehmen.

b)Das Gewicht ist einigermaßen okay, ich möchte aber dringend meine Speckrollen loswerden.

c)Ich war und bin nie zufrieden mit meinem Gewicht.

d)Ich bin sehr unglücklich mit meinem Körper und möchte unbedingt abnehmen.

e)Ja – ich fühle mich völlig ok so wie ich bin.

 

Frage 2: Was beschreibt dein Essverhalten am Treffendsten?

a)Ich esse den ganzen Tag über kleine Portionen und Leckerbissen.

b)Ich esse meistens nebenbei, während ich arbeite oder andere wichtige Dinge erledige.

c)Die Gedanken an Essen und die „richtige“ Ernährung bestimmen meinen Alltag.

d)Ich bemühe mich, sehr bewusst und gesund zu essen.

e)Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine Mahlzeiten, esse, wenn ich Hunger habe und höre auf, wenn ich satt bin.

 

Frage 3: Welche Gedanken machst du dir über Essen und dein Essverhalten?

a)Ich überlege ständig, was ich jetzt noch essen könnte.

b)Ich habe oft Heißhungerattacken, vor allem, wenn ich im Stress bin und 1000 To Dos erledige…

c)Hoffentlich nehme ich nicht zu viele Kalorien zu mir – ich zähle vorsichtshalber Kalorien und tracke meine Mahlzeiten.

d)Ich ärgere mich oft schon beim Naschen über meine mangelnde Disziplin.

e)Ich mache mir keine besonderen Gedanken über meine Ernährung.Frage 4: Was nimmst du dir an einem Buffet?

a)Ich will alles probieren, schaufele mir den Teller voll und stelle mich gleich nochmal an.

b)Erstmal was Herzhaftes, danach etwas Süßes.

c)Ich esse genau nach Plan und suche mir die gesunden Sachen raus.

d)Ich stürze mich als erstes auf den Nachtisch.

e)Ich schaue, worauf ich gerade Lust habe und nehme mir eine Portion. Wenn ich satt bin, höre ich auf, auch wenn ich noch nicht alles probiert habe.

 

Frage 5: Wie geht es dir, wenn du mal eine Mahlzeit auslässt?

a)Dann habe ich das Gefühl, ich kollabiere, ich muss regelmäßig essen!

b)Dann ist das gar kein Problem, das stört mich nicht.

c)Dann ist das prima, denn ich habe gelesen, dass intermittierendes Fasten gut ist.

d)Dann fehlt mir was, denn ich esse gerne.

e)Da ich immer einen Notfallsnack dabei habe, esse ich dann, sobald ich ein Störgefühl habe.

 

Frage 6: Bist du manchmal ausgehungert und falls ja, wie gehst du damit um?

a)Hunger kenne ich nicht, ich esse ausreichend oder eher zuviel.

b)Ich vergesse das Essen oft vor lauter Stress – und dann muss es schnell gehen und ich esse, was mir in die Finger fällt.

c)Ich kenne keinen Hunger und esse darum auch nicht.

d)Ich habe oft das Gefühl, ausgehungert zu sein und esse dann oft etwas Süßes.

e)Wenn ich Hunger habe, esse ich etwas Nahrhaftes und Gesundes.

 

Frage 7: Isst du manchmal, obwohl du keinen „echten“ Hunger hast?

a)Ich esse manchmal aus Langeweile.

b)Ich esse oft, wenn ich gestresst bin.

c)Ich esse häufig, um mich zu belohnen.

d)Ich esse oft, wenn ich mich einsam fühle.

e)Ich esse selten aus anderen Gründen als körperlichem Hunger.

 

Frage 8: Wenn du dich nach einem stressigen Tag mit einem Film aufs Sofa setzt…

a)… gehören Chips und Schokolade einfach dazu.

b)… stehe ich mehrmals zwischendurch auf, um noch ein paar Dinge zu erledigen.

c)… mache ich parallel eine kleine Sporteinheit, um ein paar Kalorien zu verbrennen.

d)… gibt‘s zur Belohnung etwas Süßes.

e)… konzentriere ich mich voll und ganz auf den Film.


Frage 9: Wann beendest du eine Mahlzeit?

a)Wenn mein schlechtes Gewissen sagt, jetzt ist es genug – ich fühle mich, als könnte ich ewig weiteressen.

b)Wenn nichts mehr reinpasst.

c)Wenn mein Teller leer ist.

d)Wenn alle Teller leer sind – ich esse oft auch die Reste meiner Kinder oder von Freunden auf, damit nichts weggeworfen wird.

e)Wenn ich satt bin.

 

Frage 10: Wenn du Hunger hast…

a)… schlinge ich etwas herunter, was da ist, denn dann muss es schnell gehen, bevor die Stimmung kippt.

b)… brauche ich etwas Deftiges – eine ordentliche Mahlzeit!

c)… esse ich etwas Gesundes nach Plan.

d)… esse ich mit schlechtem Gewissen etwas.

e)… esse ich, worauf ich Lust habe und was mir gut tut.

 

Frage 11: Wie gehst du mit Stress um?

a)Wenn ich bei der Arbeit oder auch emotional im Stress bin, könnte ich andauernd essen!

b)Ich mache Sport, das hilft mir, den Kopf freizubekommen – danach bin ich einigermaßen entspannt.

c)Ich kenne keinen Stress.

d)Ich rotiere, schlafe schlecht und kann kaum einen klaren Gedanken fassen.

e)Ich versuche, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Zeit für mich einzubauen.

 

Frage 12: Thema Stress: Was trifft auf dich zu?

a)Ich fühle mich nicht gestresst, habe aber ein sehr aktives Leben und einen vollen Kalender.

b)Stress ist mein zweiter Vorname – ich bin immer im Stress!

c)Stress kenne ich nicht. Ich bin immer total gechillt und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.

d)Es gibt wenig Erholungszeiten, in denen ich mal Fünfe gerade sein lassen kann und nicht irgendwas erledigen oder irgendwo hin „muss“.

e)Ich meditiere regelmäßig und bewege mich, um Stress auszugleichen.

 

Frage 13: Fühlst du dich manchmal aufgeschwemmt oder aufgedunsen?

a)Ich habe v.a. an Bauch und Hüfte Fettpölsterchen, Schwangerschafsstreifen und Cellulite.

b)Stress schlägt mir auf Magen und Darm – dann bekomme ich einen Blähbauch.

c)Je nach Ernährung habe ich manchmal Reizdarmbeschwerden.

d)Ich fühle mich insgesamt aufgeschwemmt. Ich habe Wassereinlagerungen, dicke Beine oder Knöchel und manchmal sogar Abdrücke von meinen Socken.

e)Nein, mein Bauch ist flach und ich fühle mich weder aufgedunsen noch aufgeschwemmt.

 

Frage 14: Warum treibst du Sport?

a)Weil ich sonst zunehme.

b)Weil ich ohne Bewegung irre werden würde, da ich mich über Aktivität abreagiere.

c)Weil mein Arzt es mir verschrieben hat.

d)Weil es dazugehört.

e)Weil es es mir total viel Spaß macht und mich ausgeglichen sein lässt.

 

Frage 15: Wenn du in den Spiegel schaust…

a)…könnte ich heulen – ich sehe fett aus!

b)… sehe ich einen undefinierten Körper und meinen aufgeblähten Bauch.

c)… sehe ich einige Dinge, die mir noch nicht gefallen.

d)… frage ich mich, wer mich jemals lieben sollte.

e)… gefalle ich mir rundum gut.

Auswertung

Der Buchstabe, den du am häufigsten angekreuzt hast, gibt dir einen Hinweis auf den Ernährungstyp, dem du (momentan) am ähnlichsten bist.

Liegen mehrere Buchstaben mit ähnlich hoher Anzahl vorne, bist du vermutlich ein Mischtyp. Schau dir beide Erläuterungen an und lass dein Bauchgefühl entscheiden, welcher Typ dir am ehesten entspricht. Bist du unsicher, kannst du auch enge Freunde oder Familienmitglieder fragen.

Fragen zur gesunden Ernährung mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung - Bild by PixabayWas sagt mein Testergebnis aus?

Jeder Ernährungstyp hat durch seine Eigenschaften unterschiedliche Herausforderungen zu meistern und spricht auf unterschiedliche Ernährungsempfehlungen gut an. Ich habe im Folgenden jedem Typ diejenigen Empfehlungen zugeordnet, die ihn in besonderem Maße unterstützen können und ihn besonders große Schritte weiterbringen auf dem Weg zu einem gesunden Essgefühl. So bekommst du ein Gefühl dafür, wo du Schwerpunkte setzen kannst.

Mein Ergebnis ist Typ A: Das grasende Pferd

Du bist ein grasendes Pferd?

Tja, vielleicht kennst du das ja wirklich, dass du den ganzen Tag umhertigerst und immer mal wieder etwas in den Mund steckst. Oft sind das nur kleine Mengen. Oft sogar gesunde Sachen wie z.B. Gemüse, Obst, Rohkost oder Nüsse. Oft isst du nicht wirklich aufgrund von Hunger.

Klassischerweise resultiert dieses Essverhalten darin, dass du zu den „eigentlichen“ Mahlzeiten gar keinen rechten Hunger hast und diese verhältnismäßig klein ausfallen. Meist kommen die grasenden Pferde mit ihrem Kalorienbedarf relativ gut hin und führen nicht massiv zu viele Kalorien zu, trotzdem nehmen sie oft nicht ab und haben einen trägen Stoffwechsel und jede Menge Fettpölsterchen am ganzen Körper.

Grasende Pferde kennen oftmals gar keinen Hunger und haben auch kein nachhaltiges Sättigungsgefühl – schließlich hat dein Verdauungssystem auch ständig etwas zu tun. Und genau das ist häufig der Grund, warum du nicht abnimmst:
Dein Verdauungssystem und damit auch dein Immunsystem sind ständig aktiv.

Verdauungsvorgänge werden oft durch die nächste Nahrungszufuhr unterbrochen. Als Folge werden Verdauungssäfte typischerweise nicht ordentlich gebildet und Nahrungsbestandteile nicht ordentlich aufgespalten, verdaut, verstoffwechselt und aufgenommen. Das kann sogar nachhaltige Auswirkungen auf dein Darmmilieu haben. Vielleicht kennst du den sich dadurch bildenden Blähbauch oder auch Völlegefühl oder Blähungen…

Raus aus dem Teufelskreis und rein in eine ausgeglichene Stoffwechselsituation kommst du, indem du folgende Tipps besonders beherzigst:

TIPP 4: Iss 3 Hauptmahlzeiten am Tag: Für dich ist es erfolgskritisch, einen ausgeglichenen Blutzucker- und Insulinhaushalt herbeizuführen. Pausen von 4-6 Stunden zwischen den Mahlzeiten sind super; auch Intervallfasten an 3-4 Tagen pro Woche kann gut sein.

TIPP 6: Iss ausgewogenen Mahlzeiten: Schau, dass du dich ausgewogen mit allen Nährstoffen versorgst, damit das Sättigungsgefühl lange anhält.

TIPP 10: Kau ordentlich & iss mit Genuss: Achtsamkeit ist dein Zauberwort! In meiner Podcastfolge #8 habe ich eine tolle Übung für dich aufgenommen!

Mein Ergebnis ist Typ B: Der Neandertaler

Willkommen in der Steinzeit!

Vielleicht spürst du die alten Gene sogar noch in deinem Essverhalten: Viele Neandertaler sind Fleisch-Fans, haben einen großen Bewegungsdrang und können gut und gerne auch mal eine Mahlzeit auslassen, ohne gleich Unterzuckerungssymptome zu entwickeln. Schließlich gab es damals auch nicht immer 3 regelmäßige Mahlzeiten…

Was in den Neandertalern typsicherweise steckt, ist der Mechanismus, dass Stress gleichzusetzen ist mit dem Kampf ums Überleben! Wenn der Säbelzahntiger aus dem Busch sprang, ging es ums nackte Überleben, ebenso bei der Mammutjagd, die vor dem Hungertod bewahrte…

Dein Körper ist schlau: Um diesen Überlebenskampf bestmöglich zu unterstützen, strebt er danach, in Stresssituationen möglichst viel Zucker-Energie in die Zellen zu schaufeln, damit du Treibstoff zum Kämpfen und Flüchten hast. Das heißt aber auch, dass dein Blutzucker- und Insulinspiegel ein ganz schönes Auf und Ab ertragen müssen, wenn du vielen Stressfaktoren ausgesetzt bist. Und irgendwas ist ja immer – von emotionalem Stress über zu wenig Schlaf bis hin zu Terminhopping…

Stress kann in einem regelrechten Jap auf ungesunde Kohlenhydrate (Süßkram, Brötchen, Nudeln, …) ausarten. Das kann deinen Stoffwechsel ganz schön träge machen. Neandertaler kennen häufig den Rettungsring am Bauch, der trotz viel Bewegung nicht weichen will. Den Stress-Fress-Mechanismus habe ich übrigens in meiner Podcastfolge #4 genauer erklärt.

Mit Fokus auf diese Tipps entstresst du deinen Körper – alles, was du darüber hinaus in Richtung Entspannung tun kannst, kommt dir und deinem Essverhalten zugute:

TIPP 3: Meide Killerfoods: Belastungen verursachen Stress, also meide belastende Nahrung.

TIPP 6: Iss ausgewogenen Mahlzeiten: Schau, dass du dich ausgewogen mit allen Nährstoffen versorgst, damit du rundum perfekt mit allen Bau- und Funktionsstoffen versorgt bist.

TIPP 7: Bevorzuge komplexe Kohlenhydrate mit hoher Nährstoffdichte: Neben der Mikronährstoffversorgung verhilfst du deinem Körper so zu einem ausgeglichenen Kohlenhydratstoffwechsel.

Mein Ergebnis ist Typ C: Der Asket

Liebst du Klarheit und Struktur?

Das kann ich gut verstehen! Leitplanken sind hilfreich und es ist sinnvoll, sich über länger Zeit auf ein Ernährungsmodell einzuschwingen.

Asketen fällt es typischerweise leicht, sich auf eine Ernährungsform zu konzentrieren und die dazugehörigen Empfehlungen (oder sogar Regeln) umzusetzen. Sie haben Disziplin und sind selten Opfer der Umstände. Sie sind gut organisiert und haben auch in Ausnahmesituationen wie Urlaub, Geschäftsessen oder Feiern meist kein Problem, ihre Linie durchzuziehen.

Ausnahmen bestätigen die Regel, und so kann auch der asketischste Asket ab und an mal über die Stränge schlagen – allerdings fällt es ihm meist leicht, am nächsten Tag wieder nach Plan zu leben. Sie liegen oft sogar unter ihrem Kalorienbedarf.

Da Asketen viel auf ihre Ernährung achten, sich oft sehr umfassend informieren und auf ein Modell festlegen, verlieren sie häufig das eigene Bauchgefühl. Oder trauen ihm zumindest nicht. Hunger oder Sättigungsgefühl können sie oftmals nicht zielsicher wahrnehmen.

Asketen tun gut daran, sich umfassend zu versorgen und an ihrem Bauchgefühl zu arbeiten, das ihnen „eigentlich“ unmissverständlich anzeigen kann, was gut für sie ist. Diese Tipps können dabei besonders helfen:

TIPP 6: Iss ausgewogenen Mahlzeiten: Schau, dass du dich ausgewogen mit allen Nährstoffen versorgst, damit das Sättigungsgefühl lange anhält.

TIPP 10: Kau ordentlich & iss mit Genuss: Achtsamkeit ist dein Zauberwort! In meiner Podcastfolge #8 habe ich eine tolle Übung für dich aufgenommen! Für dich ist es ein großer Gewinn, wenn du nach und nach lernst, Hunger und Sättigungsgefühl wieder wahrzunehmen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie du dich mit  oder ohne Essen im Bauch oder nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel fühlst.

Behalte außerdem die 80/20-Regel im Auge – ein paar bewusste Ausnahmen bewahren dich vor unkontrollierten Fress-Flashs.

Mein Ergebnis ist Typ D: Das Panzertier

Ganz schön praktisch, wenn man ein dickes Fell hat, oder?

Unsere Panzertiere haben meistens keinen harten Panzer, sondern einen weichen aus Fett. Sie sind oft sehr offene, sensible, empfängliche Menschen und kennen das Gefühl, Dinge wie ein Schwamm aufzusaugen. Emotional, aber auch aufs Essen bezogen. Ein oft geäußerter Satz ist: „Ich brauche Schokolade nur anzuschauen, dann habe ich sie direkt auf der Hüfte!“

Während das Zunehmen zuverlässig sehr schnell funktioniert, läuft das Abnehmen im Gegenzug schwierig bis gar nicht.

Essen ist für Panzertiere ein enorm wichtiges Thema. Ihre Gedanken kreisen viel ums Essen, oft verbunden mit schlechtem Gewissen. Panzertiere essen häufig gar nicht aus körperlichem Hunger, sondern aus Überforderung, Frust oder Traurigkeit. Manchmal endet das in regelrechten Fress-Flashs oder Heißhungerattacken. Typischerweise werden diese Ess-Attacken kein Bisschen genossen, sondern die Panzertiere machen sich schon währenddessen selbst runter, weil sie zu schwach waren, um der Situation zu widerstehen.

Vielfach kennen Panzertiere ihre typischen Frust-Fress-Situationen, fühlen sich diesen jedoch machtlos ausgeliefert. Typischerweise essen sie auch viel mehr als sie eigentlich bräuchten. Die innerliche Schwere spiegelt sich in der äußeren Schwere wider.

TIPP 6: Iss ausgewogenen Mahlzeiten: Schau, dass du dich ausgewogen mit allen Nährstoffen versorgst, damit das Sättigungsgefühl lange anhält.

TIPP 10: Kau ordentlich & iss mit Genuss: Bewusstes Essen ist für dich immens wichtig! In meiner Podcastfolge #8 habe ich eine tolle Übung für dich aufgenommen, mit der du dich dem Essen sehr bewusst näherst.

Für dich ist es hilfreich, ein Gefühl dafür zu entwickeln, WARUM du eigentlich isst. Ist es physischer Hunger oder bist du eigentlich gut versorgt und isst aus ganz anderen Gründen?

Ich bin Typ E: Läuft doch eigentlich ganz gut, oder?

Wow, du bist auf einem echt guten Weg! Herzlichen Glückwunsch!

Wie oft hast du das E angekreuzt?

15 x:  Du bist Ernährungsprofi und hast ein untrügliches Bauchgefühl! Weiter so, solange   du dich gut mit deiner Ernährung und in deinem Körper fühlst!

12 – 14 x:  Dein Bauchgefühl irrt selten – du hast deine Ernährung super im Griff! Das bisschen Luft nach oben wirst du sicherlich mit Leichtigkeit angehen, wenn du magst.

10 – 13 x:  Überwiegend bist du gut unterwegs und deine Ernährung passt. Mit ein wenig Achtsamkeit kannst du dich vermutlich NOCH besser fühlen.

5 – 9 x:  Einiges läuft doch echt gut – anderes lässt sich noch optimieren. Nimm dir die für dich passenden Tipps nacheinander vor und integriere sie in dein Leben, so kommst   du dem gesunden Bauchgefühl immer näher.

0 – 4 x:  In Sachen intuitiv gesunder Ernährung ist noch Luft nach oben – kein Problem, denn alles, was noch nicht funktioniert, ist Potenzial! Schau dir in Ruhe die für dich passenden Tipps heraus und probier sie Schritt für Schritt aus! Mit Geduld kommst   du schneller und entspannter ans Ziel, als du jetzt vielleicht denkst. Wenn du merkst, dass du alleine nicht weiterkommst: Sprich mich an – wir finden eine Lösung!

Je häufiger du das E angekreuzt hast, desto mehr traust du deinem Bauchgefühl und desto näher bist du deinem intuitiven gesunden Essgefühl!

Falls du  nicht bei ALLEN Fragen E angekreuzt hast, kannst du schauen, welcher Buchstabe dein zweithäufigstes Ergebnis war und dort nachlesen, welche Tipps dich Schritt für Schritt noch näher an dein Optimum heranführen.

Falls du diese Seite liest, weil du einige Male das E angekreuzt hast, aber „eigentlich“ ein anderer Ernährungstyp bist, gilt natürlich auch für dich, dass du an einigen Stellen schon echt gut unterwegs bist! Das ist klasse und motiviert doch gleich, noch ein paar Schritte weiter zu gehen!

Hast du Feedback für mich?

Dieser Test darf sich entwickeln und immer präziser werden, dazu bin ich auf dein Feedback angewiesen. Wie hat dir der Test gefallen? Konntest du überall eine gute Antwort finden? Was war nicht so gut, wo hattest du Schwierigkeiten? Wie gut kannst du dich mit deinem Ergebnis identifizieren?

Kommentiere hier zu diesem Beitrag, schreib mir eine Mail oder komm auf einem anderen Kanal mit mir ins Gespräch! Ich bin total gespannt auf deine Kommentare und hoffe, du konntest neue Erkenntnisse gewinnen!