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Eigentlich überrascht es uns Homöopathen nicht, die in den letzten zwei Jahren die verstärkten „Anfeindungen“ erklärter Homöopathiegegner in verschiedenen Medien verfolgt haben: Meta-Analysen zur Homöopathie weisen zumeist bereits im Ansatz eine Voreingenommenheit auf.

Der schwedische Forscher Hahn (Professor für Anästhesie und Intensivmedizin, Forschungsleiter eines Hospitals in Schweden) hat die Datenlage im Zusammenhang mit der Homöopathie seit 1997 gesichtet. Wenngleich er mit der Homöopathie bis dato nichts zu tun hatte, fühlte er sich motiviert durch die kontroverse Auseinandersetzung mit dem Thema.

Hahn gelangte zu der Einschätzung, dass die vorliegenden Meta-Analysen zur Homöopahtie stark geprägt von der Grundeinstellung des Analysten seien. Wenngleich sich die Meta-Analysen weitgehend auf dieselbe Datenlage bzw. dieselben grundlegenden Untersuchungen und Studien stützten, gelängen sie zu gegensätzlichen Ergebnissen.

Als beste Meta-Analyse wird die von Linde et al. (Lancet 1997; 350: 834-843) hervorgehoben. Sie ergibt im Übrigen eine Einschätzung zugunsten der Homöopathie (Odds-Ratio von 2,45). Spätere Analysen kranken daran, dass sie im großen Stil Studiendaten ausschließen oder auch unangemessene Bewertungsmethoden heranziehen. Vielfach geht aus den Analysen auch nicht hervor, warum bestimmte Studiendaten ausgeschlossen werden bzw. welches die Auswahlkriterien für die herangezogenen Untersuchungen waren.

Letztlich fordert Hahn eine objektive Bewertung aller Studien auf Basis der vorhandenen Daten. Auch wünscht er sich einen Vergleich der Homöopathie mit konventionellen Therapien  und nicht nur mit Placebo.

Hahn folgert zusammenfassend:

  • Falsch sind die häufig getroffenen Aussagen,
    • dass die Homöopathie nicht ausreichend untersucht sei (de facto gibt es mehr randomisiert kontrollierte Studien zur Homöopathie als zu vielen Therapiemethoden der Schulmedizin),
    • dass die meisten Studien keine positiven Effekte der Homöopathie nachweisen,
    • dass die meisten Studien qualitativ zu schlecht seien.
  • Richtig ist, dass die vorhandene Gesamtdatenlage die Wirksamkeit der Homöopathie beweist.

 

(Quelle: Hevert Aktuell)